the Tinky Winky-Controversy

Reverend Jerry Falwell, ein religiöser Fundamentalist aus den USA, bekam Schnappatmung, als er Ende der Neunzigerjahre die Kinderfigur Tinky Winky entdeckte. Lila, mit roter Damenhandtasche und einem Dreieck auf dem Kopf, welches der Baptistenprediger umgehend als "gay pride"-Symbol erkannte. Na, der Mann kannte sich offenbar aus.

Doch nicht nur der Reverend prophezeite das Ende der Welt. Die frühere polnische Erziehungsministerin Ewa Sowinska wollte eine Expertise einholen, ob sich dieser schrökliche Verdacht gegen Tinky Winky erhärten ließe. Das Ergebnis war ernüchternd. Es gab lediglich Hohn und Spott für Frau Ewa.

"Hinter den Bergen und keinem bekannt" lag das Teletubbie-Land. Dort konnten die vier Helden Tinky Winky, Dipsy, Laa Laa und Po weiter ungetrübt und quietschvergnügt über die grünen Hügel hüpfen und tanzen.

Teletubbies ab März 1997 im BBC, ab März 1999 im KiKa

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